+86 18068001229 Die Entstehung eines Trockentransformators
Kernkonstruktion: Das „Skelett“ des Transformators
Der Kern ist das Herzstück des Magnetkreises des Transformators. Seine Qualität beeinflusst direkt die Leerlaufverluste und den Geräuschpegel des Transformators.
Materialauswahl & Zuschnitt: Typischerweise wird hochwertiger, kaltgewalzter, kornorientierter Siliziumstahl verwendet. Dieser wird häufig lasergeätzt, um Hystereseverluste zu reduzieren. Anschließend wird der Stahl mithilfe einer Schnittlinie auf die gewünschte Form und Abmessungen zugeschnitten.
Stapeln und Spannen: Moderne Verfahren nutzen häufig die Stufenstapelung und eine 45°-Gehrungsverbindung. Dadurch werden die Verluste an den Verbindungen und Luftspalten effektiv reduziert, was wiederum Leerlaufverluste, Leerlaufstrom und Kerngeräusche senkt. Der montierte Kern wird mit speziellen Vorrichtungen sicher fixiert und gegebenenfalls mit einem feuchtigkeits- und rostbeständigen Material beschichtet.
Spulenwicklung und Isolierung: Das „Herz“ des Transformators
Die Wicklungen bilden den elektrischen Schaltkreis des Transformators, weshalb ihr Herstellungsprozess von entscheidender Bedeutung ist.
Wickelprozess: Hochspannungswicklungen (HV) werden typischerweise mit Hochgeschwindigkeits-Wickelmaschinen gewickelt, um Rundlaufgenauigkeit und Dichtheit zu gewährleisten. Dies ist entscheidend für die Kurzschlussfestigkeit des Transformators. Niederspannungswicklungen (LV) können je nach Leistung und Spannung folien- oder drahtgewickelt sein.
Abgriffsleitungen: Die Abgriffsleitungen für die HV-Wicklung müssen gemäß der Konstruktion präzise positioniert werden und die richtige Länge, Lötung und zuverlässige Isolierwicklung aufweisen, um Probleme wie Kurzschlüsse oder Montagefehler zu vermeiden.
Isolierungsverarbeitung: Die entscheidende „Schutzschicht“
Diese Phase ist besonders kritisch für Trockentransformatoren im Harzgussverfahren.
Vortrocknung: Die Wicklungen und andere Isolationskomponenten werden vor dem Gießen vorgetrocknet, um Feuchtigkeit zu entfernen.
Vakuum-Harzguss: Hierbei wird eine gemischte Epoxidharzmasse unter Vakuum in eine Form gegossen, die die Wicklungen enthält. Das Vakuum entfernt Luftblasen und gewährleistet so ein vollständiges Eindringen des Harzes und die Bildung eines dichten Isolationssystems, das für die Kontrolle von Teilentladungen entscheidend ist.
Aushärtung: Nach dem Gießen wird das Bauteil unter streng kontrollierter Temperatur erhitzt, um das Harz auszuhärten. Durch fachgerechtes Gießen und Aushärten wird sichergestellt, dass der Transformator feuchtigkeitsbeständig, feuerfest und mechanisch hochfest ist.
Montage & Prüfung: Der abschließende „Gesundheitscheck“
Dies beinhaltet die Montage der isolierten Wicklungen, des Kerns und anderer Komponenten.
Windungsverhältnismessung & Wicklungswiderstandsprüfung
Leerlauf- und Lastverlustprüfung: Überprüft die Energieeffizienz. Beispielsweise weist ein Trockentransformator vom Typ SCB13 deutlich geringere Leerlauf- und Lastverluste auf als ältere Modelle.
Spannungsfestigkeitsprüfung (angelegte Spannung & induzierte Spannung): Überprüft die Isolationsfestigkeit der Haupt- und Windungszwischenwindungen.
Teilentladungsprüfung: Moderne Fertigungsprozesse können zu sehr niedrigen Teilentladungswerten führen.
Kern- und Spulenmontage: Kern und Spulen werden montiert und die internen Verbindungen hergestellt.
Endmontage & Installation von Anbauteilen: Dies umfasst die Installation von Lüftern, Temperaturreglern, Schutzgehäusen usw.
Routineprüfungen: Diese sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass der Transformator den Normen und Konstruktionsvorgaben entspricht.
Verpackung & Versand
Abschließend werden, basierend auf der Größe des Transformators und der Transportentfernung, geeignete Verpackungsmaterialien und -methoden (z. B. Holz- oder Stahlkisten) ausgewählt, um sicherzustellen, dass das Produkt während des Transports vor Beschädigungen geschützt ist.
Zusammenfassung
Die Herstellung eines hochwertigen Trockentransformators ist im Wesentlichen das Ergebnis des Zusammenspiels von Konstruktion, Materialauswahl, handwerklicher Präzision und Qualitätskontrolle. Die sorgfältige Materialauswahl (z. B. hochwertiger Siliziumstahl, hochleitfähiges Kupfer, hochwertige Isolierung) und jeder einzelne Fertigungsschritt (z. B. Kernstapelung, Spulenwicklung, Isolationsverarbeitung) gewährleisten gemeinsam die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Endprodukts.












